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Band 12: Die Verhandlungsdemokratie: Dialogische Entscheidungsverfahren in der Politik

Thomas Meyer | Udo Vorholt (Hrsg.): Die Verhandlungsdemokratie: Dialogische Entscheidungsverfahren in der Politik

Dortmunder politisch-philosophische Diskurse
Band 12, 2014, 113 Seiten
11 Euro
ISBN: 978-3-89733-356-7

Bd 12

Im 12. Band der Dortmunder Politisch-Philosophischen Diskurse stehen verhandlungsdemokratische Verfahren im Mittelpunkt.

Roland Czada befasst sich mit der Frage, wie das politische System in Deutschland einzuordnen ist. Er analysiert die gängigen Entscheidungs- und vor allem auch die Verhandlungsverfahren, gerade auch vor dem Hintergrund der aktuell populären Postdemokratie-Debatte. Jene Diagnose hält Czada für fehlerhaft, wie er argumentativ-analytisch darlegt.

Andreas Vasilache wählt einen ganz anderen Zugang zur Thematik. In seinem Beitrag stehen Interkulturalität und interkulturelles Verstehen im Mittelpunkt. In Anlehnung an Foucault betrachtet er etwa Kultur als Verstehen und leitet Gründe her, weshalb interkulturelles Verstehen im Zusammenhang mit demokratischen Prozessen bedeutend ist.

Gisela Raupach-Strey vergleicht in ihrem Beitrag das Konsensprinzip in der neosokratischen Methode und in basisdemokratischen Entscheidungsprozessen. Dabei geht sie zunächst auf die Konsensorientierung in der Sokratischen Methode nach Leonard Nelson und Gustav Heckmann ein. Anschließend stellt sie Methoden zur konsensuellen Verständigung und Handlungsentscheidung vor, die in basisdemokratischen Gruppen entwickelt wurden.

Udo Vorholt behandelt in dem zusätzlich aufgenommenen Beitrag die Schweizer Konkordanzdemokratie. Ausgehend von der historischen Entwicklung wird das konsensorientierte politische System dargestellt. Ein besonderer Fokus wird auf den nach dem Kollegialitätsprinzip arbeitenden Bundesrat und die direkte Demokratie gelegt.